Fetisch Blog — August 28, 2005, 10:51 am

Wussten Sie, dass es in der CDU nur Passiv-Popper gibt?

Ursprünglich war der Fetisch ein Objekt mit Zauberkräften - etwa eine Steuererklärung, also ein kleines Stück toten Holzes mit geheimnisvollen Zeichen drauf, das einen noch Monate später viel Geld kosten kann! Mittlerweile aber spricht man von Fetischismus beim Gebrauch eines toten Objektes zwecks sexueller Erregung. Fetischist ist man bereits, wenn man dem Partner ein (totes) Steak auftischt und dazu gurrende Geräusche macht, um Stimmung zu erzeugen! Nasse Klamotten, Schnuller, sogar Luftballons gelten als Fetische! Grade der Luftballon Fetischismus ist faszinierend. Unterscheidet man hier doch zwischen Poppern (Erregung bei Ballonplatzen) Non-Poppern und Semi-Poppern (haben nur manchmal eine Nadel dabei).

Manchmal lässt der Fetischist auch etwas anderes zerplatzen als einen Luftballon.. Wie wir vor nicht allzu langer Zeit erleben durften, gibt es auch an der Börse Popper (Börsenanalysten, die sich am Zerplatzen einer Börsenblase aufgeilen), Non-Popper (Kleinaktionäre, die erregt werden, wenn sie zuschauen müssen, wie diese Blasen kaputt gehen) sowie Semi-Popper (Banker, je nachdem, ob sie selber Aktien besitzen).

In der Politik sind sehr viele Fetischisten unterwegs. Gerhard Schröder beispielsweise hat viele Träume platzen lassen. Ein Popper ersten Grades vor einem ganzen Volk von Non-Poppern. Interessant sind auch die Passiv-Popper, welche erregt werden, wenn sie einer Frau beim Poppen eines Ballons zusehen. Wenn also Angie Merkels feuchte Reform-Träume demnächst verpuffen, dann ist klar: Die CDU ist eine Partei von Passiv-Poppern!

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